Handgemacht, naturbelassen und voller Geschmack – von Therese Rott aus Scheggerott. Jedes Glas ein Stück schleswig-holsteinisches Landleben.
Alle Sorten entstehen in meinen Bienenvölkern hier in Angeln – von der Blüte bis ins Glas.
Licht und hell, cremig und mild – mein Rapshonig ist ein echtes Frühjahrsgeschenk. Die Bienen sammeln rund um die Rapsblüte alles ein, was die Angelner Landschaft in dieser Zeit zu bieten hat: Löwenzahn, Kirschblüte, Apfelblüte und viele weitere Obstblüten. Das Ergebnis ist ein heller, feinsüßer Honig voller Frühjahrsfrische – naturbelassen direkt aus dem Bienenstock.
Der Sommer in einem Glas. Wenn die Wiesen und Knicks in Angeln in voller Blüte stehen, sammeln meine Bienen auf Hochtouren. Klee, Linde, Phacelia und viele Wildblüten fließen in diese kräftige, vielschichtige Sorte – tief im Aroma, dunkel im Ton und voller Charakter. Jede Ernte ist ein bisschen anders – so wie jeder Sommer.
Weil mir das Wohl der Bienen am Herzen liegt. Die ersten Trachten des Jahres – zum Beispiel Schlehe, Kornelkirsche, Weide, Krokus – fallen in die Phase, in der ein Volk nach dem Winter wieder zu Kräften kommt.
Die Königin legt, die Brut wächst, das Volk vergrößert sich Tag für Tag. Was jetzt an Nektar und Pollen hereinkommt, geht direkt in diesen Aufbau.
Wer in dieser Phase schon schleudert, nimmt dem Volk genau das, was es gerade am dringendsten braucht: echten Frühlingsnektar und die vielfältigen Pollen, die ein Volk im Aufbau benötigt.
Beim Raps ist die Lage anders: Sobald die Rapsblüte einsetzt, ist das Nahrungsangebot im Überfluss da. Das Volk hat mehr als genug – und ich kann mit gutem Gewissen ernten.
Meine Entscheidung ist deshalb einfach: Erst wenn die Kirschblüte beginnt – kurz bevor die Rapsfelder leuchten – bereite ich meine Ernte vor. Alles was davor blüht, überlasse ich den Bienen. Das Volk soll mit dem wachsen, was die Natur ihm in dieser Zeit anbietet.
Meine Bienenvölker stehen in Privatgärten, umgeben von Wäldern, Wiesen und Feldern in Ostseenähe. Im Frühling erreichen sie direkt die umliegenden Rapsfelder, im Sommer die vielen Linden und Klee.
Der Honig wird nach den Richtlinien des D.I.B. (Deutscher Imkerbund) geerntet und abgefüllt – anschließend kühl und dunkel gelagert. Das bedeutet: max. 18 % Restwassergehalt und keine Erhitzung über 35 °C, damit alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten bleiben.
Meine Bienen wohnen in Segeberger Beuten und werden ausschließlich mit organischen Mitteln gegen die Varroamilbe behandelt. Bei Interesse bist du herzlich eingeladen, dich vor Ort zu informieren.
Ohne die unermüdliche Arbeit der Bienen wäre mein Dasein als Imkerin natürlich obsolet. Und dann ist da noch Rudolf, der mir von Anfang an tatkräftig zur Seite stand und mich in meiner Leidenschaft für die Bienen unterstützt und stärkt — wir alle sind das Team hinter dem Honig aus Angeln.
Ihr könnt direkt bei mir vorbeikommen und euren Honig frisch abholen. Einfach klingeln – ich freue mich auf euch! Ihr könnt den Honig aber auch ganz bequem per Nachricht oder Anruf bestellen – ich versende ihn dann auch. Als Imkerin stehe ich euch außerdem gerne für Fragen rund um Bienen und Honig zur Verfügung.